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Geschichte

Geschichte der Narrengilde Glatt

gegruendet 1980

1975: Roland Dreher wird bei der Generalversammlung des Turn und Sportverein Glatt zum 1. Vorsitzenden gewählt.Es war immer sein Wunsch, in Glatt die bestehende Dorffasnet weiter am Leben zu erhalten und sie mit einem Narrenkleid zu bereichern.Roland Drehers Vorstellung war ein bemalter Gschellnarr, der Bezug zur Ortschaft Glatt hat, dazu gehört auch der Glatter Spottname Habermarkenstupfer. Die Habermarke ist der schwäbische Name für den Wiesenbocksbart, der ein enger Verwandter des Löwenzahn ist. Nach alter Überlieferung haben die Glatter diesen ausgestupft und Suppe daraus gekocht. Grund dafür waren die Hungerjahre im 17. Jahrhundert.

1977:Roland Dreher stellt unter Beteiligung interessierter Bürger 3 Prototypen einer Maske her.Diese wurde in einer von ihm hergestellten Gipsform aus Sägemehl verbunden mit Leim nach Vorlage eines Bauerngesichtes mit Bart gepresst. Wilhelm Umbrecht, Zimmermeister, hat dieses übernommen. Die Bemalung der Maske übernahm Malermeister Bernhard Schneider. Das Nähen des Narrenkittels mit Maskenhaube übernahmen Nikolaus Blum und Ehefrau Adelheid. Die Lederriemen fürs Gschell stellte Viktor Säer, Schuhmacher, her. Für die Schellen, schweißen und am Lederriemen befestigen war Gerhard Wörbel zuständig.Die Bemalung wurde von Roland Dreher übernommen. Auf der Vorderseite des Kittels das Wappen der Gründer von Glatt, die Herren Neuneck, auf der Rückseite das Glatter Wasserschloss. Auf der Hose die Habermarke die aus einem Herzen aufsteigt, das soll die Herzlichkeit der Glatter Fasnet darstellen.Der Stupfer, den der Narr in der Hand hält, wurde von Helmut Deger sen. hergestellt. Somit war der Habermarkenstupfer geboren.

1978: Bei der Generalversammlung des Turn und Sportverein Glatt werden diese 3 Narren unter viel Beifall vorgestellt. Die ersten Träger dieses Narrenkleides waren Wolfgang Umbrecht, Helmut Deger jun. und Christoph Dreher.1978 beim Bürgerball des Turn und Sportvereins Glatt, sowie am Fasnetssonntag traten die Habermarkenstupfer dann zum ersten mal in der Gemeinde Glatt auf. Die Narren waren auf 12 Teilnehmer angewachsen.

1980: Beim Fasnetsmontagumzug in Dornhan stellen sich die Habermarkenstupfer erstmals auswärts vor. Nach der Fasnet, an der Generalversammlung trat Roland Dreher als 1. Vorsitzender des Turn und Sportvereins Glatt zurück. Am 15. Juni in diesem Jahr wird im Cafe Züfle die Narrengilde Glatt aus der Taufe gehoben. Zum 1.Vorsitzenden wird Roland Dreher gewählt. Mit einer sehr interessierten und beweglichen Vorstandschaft hat die Narrengilde einiges geleistet. Der Erfolg stand dem jungen Verein zur Seite.Zum traditionellen Programm der Narrengilde wurde am 06.01. (Dreikönig) die Fasnetseröffnung mit Narrentaufe, am schmotzigen Donnerstag die Schlüsselübergabe vor dem Rathaus, am Fasnetssamstag Bürgerball. Am Fasnetssonntag der Narrensprung bzw. Umzug durch Glatt und am Fasnetsdienstag Kinderball Fütterung des Narrensamen und abends die Fasnetsverbrennung mit anschließendem Kehraus. Ausserdem wurden auch noch Auswärtsbesuche getätigt.

1981: Am 11.Jauar 1981 wird im Gasthaus Krone in Dornhan die „Freie Narrenvereinigung Waldgau“ mit dem 1. Vorsitzenden Benno Hartwig aus Fluorn gegründet. Bei der Abstimmung über die Namensgebung war man sich einig, den Bezug zwischen den Zünften und dem entsprechenden Landschaftsbild herzustellen. Die Narrengilde Glatt war eines von insgesamt 6 Gründungsmitgliedern. Das Ziel der Narrenvereinigung ist die Erhaltung, Weiterführung und Wahrung der Fasnetbräuche in der Raumschaft Waldgau. Sie hat die Aufgabe, die angeschlossenen Zünfte und Gilden zu stärken, Erfahrungen auszutauschen und bei Notwendigkeit Terminabsprachen mit anderen Narrenvereinigungen zu führen.Die Narrengilde hat seit 1981 mit Roland Dreher den Nikolaus in Glatt gestellt und 22 Jahre lang den Maibaum mit den Handwerkszeichen die von Helmut Deger sen. hergestellt und von Roland Dreher bemalt wurden aufgestellt.

1984: Die Glatttal-Flößer werden gegründet, eine Gruppe Männer die mit ihrem Floß jeden Umzug bereichern. Glatt war eine alte Flößergemeinde. Der Habermarkenstupfer hat jetzt eine Holzmaske die ein Maskenschnitzer aus Elzach herstellt.

1987: Im ehemaligen Forsthaus wird in 467 Arbeitsstunden die Narrenstube hergerichtet.

1990: In Glatt wird das Narrentreffen zum 10 jährigen Bestehen des Vereins verbunden mit dem 4. Waldgautreffen gefeiert.

1991: Der Pechkneacht wird ins Leben gerufen, den ersten Auftritt hat er aber erst ein Jahr später. Grund dafür war der damalige Golfkrieg. Dieser Narr soll an die früher übliche Verteidigung des Schlosses erinnern, bei der aus den sogenannten Pechnasen von den Knechten kochendes oder gar brennendes Pech und heißes Wasser auf die Belagerer gegossen wurde.

1992: Die Narrengilde Glatt wird mit ihrem Fasnetsbrauchtum im Kulturarchiv 3 des Landkreises Rottweil aufgenommen. Dies war für den Verein eine hohe Auszeichnung unterzeichnet von Herrn Landrat Manfred Autenrieth.

1993: In der offenen Halle im Wirtschaftsgebäude des Wasserschlosses werden Putzschäden restauriert und die Halle neu gestrichen.

1994: In Verbindung mit weiteren Vereinen wird die Küche im Wirtschaftsgebäude eingerichtet. Die Putz und Estricharbeiten werden ehrenamtlich ausgeführt.

2000: In der Kernstadt Sulz mit seinen Ortsteilen wird der Sulzer Narrentag ins Leben gerufen. Dieser findet im 2-jährigen Rhythmus immer am 3.Samstag vor der Fasnet in einem anderen Ortsteil statt.

2001: 20 Jahre Narrengilde Glatt werden gefeiert, eigentlich 2000, aber im Waldgau stand ein größeres Ereignis an, so dass man sich auf ein Jahr später einig wurde.

2002: In Glatt wird mit den Zünften aus Sulz , Glatt , Fischingen , Mühlheim , Renfrizhausen , Bergfelden und Sigmarswangen der zweite Sulzer Narrentag veranstaltet.

2005: Vom 14.bis 16. Januar feiert die Narrengilde Glatt ihr 25 jähriges Jubiläum verbunden mit dem 14. Waldgautreffen.

2010: Mit zwei Brauchtumsabenden am 29. und 30. Januar 2010 feierte die Narrengilde Glatt den 30. Geburtstag.

Fortsetzung folgt