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Presse 2015

Presse 2015

gegruendet 1980

Glatt. Gildenmeister Denis Walz erzählte den Narren in der Zunftstube die Geschichte der Zaubernacht. Mit viel Lärm wollten die Menschen das Gras aufwecken und Hunger sowie Kälte vertreiben. Die Fasnet in unserer Zeit habe ihren ursprünglichen Sinn verloren, stellte Walz fest: „Wenn es uns friert, drehen wir die Heizung auf, und wenn wir Hunger haben, gehen wir an den Kühlschrank.“ Trotzdem hat sich das Maskenabstauben erhalten. Mit Vize Michel Krauter holte Walz Habermarkenstupfer, Pechknecht und Flößer aus einem Korb. Ehrengildenmeister Roland Dreher wurde von Gildenrat Norbert Beck und Michael Krauter mitabgestaubt.

Narrengilde Glatt eröffnet Fasnet.

Habermarkenstupfer und Pechknecht am Dreikönigstag abgestaubt

Informationen und Riesengaudi

Brauchtumsabend in Glatt begeistert die Besucher

Sulz-Glatt. Feierlich zogen sie wieder ins altehrwürdige Gebäude ein - allen voran natürlich die Gastgeber, die Narrengilde Glatt mit ihrem Schlossherrenpaar Julia Fischer und Daniel Beck. Und damit auch jeder Fremde wusste, mit wem er es an der Glatter Fasnet zu tun hat, stellte Gildemeister Dennis Walz die eigenen Narrenfiguren vor.Der freundliche Habermarkenstupfer, der ernste Glatttal-Flößer und der Pechkneacht wurden mit viel Beifall empfangen.Und Beifall gab es auch für die Hästräger der neun Gastzünfte, welche den Glatter Brauchtumsabend mit ihrer Anwesenheit beehrten. Walz stellte die einzelnen Zünfte mit Häs und Masken vor, über die Vielfalt und Ausdruckskraft konnte man nur staunen. Da waren ganz in grün die Erdmännle und dr' Hölzle aus Sickingen. Teuflischer und wilder erschienen die Hopfenteufel aus Baisingen. Die zahlenmäßig größte Gruppe stellten die Sulzer Hexen. Farbenfroh traten die Dornhaner Lauser auf.Der Spittl-Bajas vertrat die Seebronner Narrenfreunde. Dann hatten die Stockerbach-Gerber von Musbach ihren Auftritt - mit vielen Furchen und Falten und einer heraushängenden Zunge. Natürlich fehlten auch die Leinstetter Bären und die Bettenhausener Schnecken nicht. Einen farbigen Schlusspunkt setzten die Glattener. Zu allen Figuren gab es kurze historische Informationen, die trotz aller Gaudi interessiert verfolgt wurden. Ja, und als ordentlicher Gast hat man auch Geschenke dabei. Die wurden ausgepackt und erfreuten alle. Da beeindruckte die Showtanzgruppe aus Sickingen genauso wie die Lausertänzer mit Eleganz und einer tollen Choreografie. Alles andere als bärenhaft tollpatschig oder schneckenhaft langsam präsentierten sich die flotten Tänze der Leinstetter und Bettenhausener. Das Starzach Duo sorgte für Stimmung, es war eine Riesengaudi. An die 300 Besucher erlebten einen tollen ausgelassenen Brauchtumsabend in familiärer Atmosphäre, den viele zivile Besucher und Hästräger zu schätzen wissen.

Viele Fehler in kurzer Karriere

Narrengilde Glatt übernimmt Kommando von Helmut Pfister

Ortsvorsteher Helmut Pfister wurde von den Flößern der Narrengilde gewaltsam aus dem Rathaus geschleppt. Bei der Strfverhandlung beim Rathaussturm wurde ihm von Gildemeister Denis Walz allerhand Sträfliches vorgeworfen, was er in seiner kurzen Laufbahn als Ortsvorsteher schon falsch gemacht hat. Pfister antwortete souverän auf alle Anschuldigungen, hat er doch schon als Stellvertreter dieses Prozedere einige Male mitgemacht. Schweren Herzens gab Pfister dann aber doch seinen Rathausschlüssel an die Narren ab und ermahnte alle, es besser zu machen. Nur wer nichts macht, macht auch nichts falsch. Unter den Klängen des Narrenmarsches wurden die Narrenfahnen gehisst, und der Musikverein Glatt führte den bunten ZUg in den Schlosshof, wo im Anschluss der Sportlerball des TuS Glatt zum Feiern einlud.

Sulz-Glatt. Die Kirchturmuhr schlug 14 Uhr, die Narrenfahnen waren gehisst und die Zuschauer vernahmen von ferne die ersten Paukenschläge. Es ging los. Und wieder hatten die Narren den Wettergott auf ihrer Seite. Alle suchten sich eine gute Sichtposition, bei der man auch einigermaßen unbeschadet die Streicheleinheiten überstehen konnte. Das Schlossherrenpaar, von adligem Format, führte den Zug an, gefolgt vom Narrenrat der Gilde.Auf den Takt des Narrenmarsches, angegeben vom Musikverein, hüpften die bunten Habermarkenstupfer. Ihnen folgten die schwarz-gelben Pechkneachte, die mit ihren langen Scheren Schabernak trieben. Das Feuer unter dem Suppenkessel rauchte gewaltig auf dem Karren der Glatttal-Flößer. Und immer wieder wurde mit Narri-Narro gegrüßt. Die Zwerge des Bauwagens führten galanterweise ihr Schneewittchen im Wagen mit. Vor den ausschwärmenden Fliegen des Tennisvereins war auch keiner sicher. Und fror es einen schon beim Anblick der Schneeköniginnen, so heizten die Teufel der Krabbelgruppe wieder ein. Was als farbenfroher Umzug begann, wurde im Schloss mit einer Fasnet im Kursaal fortgesetzt.

Die Teufel heizen kräftig ein

06.01.2015 Fasnetseröffnung

30.01.2015 Brauchtumsabend

12.02.2015 Schmotziger

15.02.2015 Fasnetssonntag

15.05.2015 Generalversammlung 1. Bericht

Nach über 28 Jahren hatte das alte Floß ausgedient und wurde durch ein „Gartenhäusle“ , wie scherzhaft gespottet wird, ersetzt, das mit etwas Patina die nächsten Jahre als stattliches Floß die Flößer zu den Umzügen begleiten wird.Für ein sehr erfolgreiches Jahr konnte sich Gildenmeister Denis Walz bei der Hauptversammlung am Freitag in der Narrenstube bei den Mitgliedern bedanken. Kritzelmeister Heiko Hinzmann umriss kurz die Aktivitäten, die von guter Kameradschaft, Spaß und finanziellen Erfolgen zeugen. Für nächstes Jahr wurde der Termin des Brauchtumsabends am 8. Januar 2016 bekanntgegeben. Bei der traditionellen Aktivenversammlung am 11.11. wünscht sich der Vorstand regere Beteiligung der Aktiven. Das bayrische Wochenende war wieder ein guter Erfolg, nicht zuletzt durch die Besucher befreundeter Zünfte, zu deren Feste auch die Narrengilde zahlreich erscheint. Säckelmeister Norbert Beck musste durch die größeren Investitionen am neuen Floß insgesamt mehr Ausgaben als Einnahmen verbuchen, was dem soliden Kassenbestand aber kaum anzumerken war. Bei den Wahlen ging es zuerst recht zügig voran. Gildenmeister Denis Walz konnte sofort für drei weitere Jahre im Amt bestätigt werden. Als Stellvertreter wurde nach dem Ausscheiden von Michael Krauter Heiko Hinzmann gewählt. Neue Kritzelmeisterin wurde Miriam Getzreiter. Obernarr Anke Knura, Beisitzer Sabine Merkt und Frank Hertenberger , sowie die Kassenprüfer Christian Manz und Volker Luz wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Beim Amt des Säckelmeisters kam die Wahl ins stocken: Norbert Beck, seit vielen Jahren verantwortungsvoller und motivierter Kassier, wollte sein Amt aus zeitlichen Gründen abgeben. Die Nachfolge konnte nicht geregelt werden. Die Versammlung beschloss daher, dass der Gildenmeister kommissarisch bis zur nächsten Hauptversammlung das Amt des Säckelmeisters übernimmt, Norbert Beck zusammen mit Daniel Pfau bis zum nächsten Jahr als Kassier arbeitet und den potentiellen Nachfolger einarbeitet und tatkräftig unterstützt. Beide sind als nichtgewählte Beisitzer nun im Vorstand tätig. Zahlreiche Narren konnte von den insgesamt 134 Mitgliedern und rund 85 Aktiven geehrt werden.Für 10 Jahre erhielten Johannes Rapp, Mara Briegel und Fabian Jäkle den Vereinsteller. Seit 20 Jahren halten der Narrengilde die Treue: Ramona Säer, Ellen Esslinger, Miriam, Stephan, Margreth und Nathali und Benedikt Getzreiter, Wolfram Herr und Markus Burgner. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Josef Schramm, Timo Fittig, Denis Walz und Frank Cmelik. Dem Antrag, dass das Tragen eines Pechknechtes nicht nur den über 40-Jährigen und gesundheitlich eingeschränkten Aktiven vorbehalten bleiben soll, wurde stattgegeben. Im Vorfeld hatte der Vorstand nach hitziger Diskussion beschlossen, sofort die Altersbegrenzung aufzuheben. Die Versammlung wurde darüber informiert.

Narrengilde mit neuem Floß unterwegs.

Mit der Urkunde und dem Orden „Hirsch von Württemberg“ der Europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg für die Verbundenheit der örtlichen Fasnet und dem alemannischen Brauchtum wurde Michael Krauter ausgezeichnet. Berthold Schneider, Vorsitzender der Europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg überreichte Urkunde und Orden bei der Hauptversammlung an Krauter, der über 17 Jahre im Vorstand der Narrengilde Glatt aktiv mitgewirkt hatte und nun aus seinem Amt ausschied. Da Michael Krauter die höchste Ehrung von der Freien Narrenvereinigung Waldgau bereits erhalten hat, wollte der Vorstand sein langjähriges Mitglied mit der besonderen Ehrung mit dem „Hirsch von Württemberg“ überraschen. Die Europäische Narrenvereinigung Baden-Württemberg besteht seit 2010. Sie ist eine Vereinigung von Narrenzünften und Gruppen im deutschen Südwesten. Eines der wichtigsten Ziele ist die Pflege des Alemannischen Fastnachtsbrauchtums. Darüber hinaus engagiert sich die Europäische Narrenvereinigung Baden-Württemberg für Jugendbegegnungen, gastfreundschaftliche Beziehungen und gegenseitige Besuche, national wie international. Schneider hatte auch für den Ortsvorsteher eine Orden dabei, da wie er berichtete, das kommunale Engagement für das Brauchtum zu schätzen sei. An die anwesenden Narren und den Vorstand appellierte er, sich zusammen für eine sichere Fasnet einzusetzen. Mit der Jugendinitiative gegen die „Kofferraumbar“ soll erreicht werden, dass die Vorstände nach Mitternacht nicht mehr verantwortlich für jugendliche Besucher sind, und diese wieder bei den Familien liegt.Der Verband unterstützt die Bemühungen, die sogenannten „Kofferraum-Bars“ bei den Veranstaltungen zu unterbinden. Jugendliche die schon erheblich „Vorgeglüht zu den Veranstaltungen kommen, sollten abgewiesen werden. Im gesamten Süddeutschen Raum wird der Partypaß immer stärker eingefordert. Über 300000 Jugendliche besitzen diesen bereits und können sich damit ausweisen. Da der Personalausweis keinem Jugendlichen mehr beim Zutritt einer Veranstaltung abgenommen werden kann, wir der Partypass abgegeben, und damit sichergestellt, dass die Jugendlichen um Mitternacht die Veranstaltung verlassen. Der Partypass kann im Internet heruntergeladen werden. Alle nichtabgeholten Pässe können von den Eltern auf dem Rathaus abgeholt werden. Bei vielen Vereinen wird dies erfolgreich praktiziert, um damit den Jugendschutz einzuhalten. Schneider hofft weiter auf rege Zusammenarbeit mit vielen Vereinen.

Hirsch von Württemberg

15.05.2015 Generalversammlung 2. Bericht