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Presse 2016

Presse 2016

gegruendet 1980

N a r r e n z e i t u n g

Presseberichte 2016

Taufzeremonie für die Gilde Neulinge

Die Glatter Narren stauben Häs und Masken ab

Sulz-Glatt. Gemäß dem Motto "Kirch aus Narren raus"eröffnete die Narrengilde an Dreikönig ihre Fasnet.Gildemeister Denis Walz freute sich, dass sich eine große Schar der rund 100 Aktiven in der Narrenstube eingefunden hatte. Aus einem Korb holten er und sein "Vize" Heiko Hinzmann die Masken der Narrengilde, den Hut der Glattat-Flößer sowie das Geschell und das Häs heraus, um sie vom Staub zu befreien. Mit einem dreifachen "Narri-Narro", Habermarkenstupfer, Pechkneacht und Glattal-Flößer wurde die Fasnet eröffnet. Anschließend staubten sie unter den zahlreichen Besuchern kräftig ab. Zum Habermarkenstupfer wurde Tabea Adamek getauft. Sie musste sich, wie nachher Mona-Maria Manz als angehender Pech-Kneacht und Maxi Rieger als Glattal-Flößer, barfüßig in einen Zuber mit Wasser stellen und eine Zitrone aufessen. Der Gildemeister kontollierte genau, ob auch wirklich alles aufgegessen wurde. Den beiden anderen Täuflingen wurde in einer Schüssel ein undefinierbares alkoholisches Mixgetränk serviert. Zudem wurde Maxi Rieger bei seiner Taufe Wasser über seinen großen Flößerhut geschüttet. Alle Täuflinge wurden von Gildemeister Denis Walz mit Narrenschmalz auf der Stirn eingesalbt und zu neuen Mitgliedern der Hästräger geschlagen.

06.01.2016 Fasnetseröffnung

08.01.2016 Brauchtumsabend

Die schönsten Hexenmasken des ganzen Schwarzwalds

Sulz-Glatt. Schon von Weitem lenkte das Geschell der Narrenglocken in das Wirtschaftsgebäude des Glatter Wasserschlosses. Man konnte die Fasnet nicht verfehlen. Und nachdem alle eingetroffen waren, ersetzte der dreifache Narrenruf durch Gildemeister Denis Walz das "Herzliche Willkommen". Der Raum platzte schier aus allen Nähten, so zahlreich waren die Gastzünfte der Einladung gefolgt.Unter den Klängen des Narrenmarsches zogen in würdiger Form das Schlossherrenpaar Julia Fischer und Daniel Beck ein, in ihrem Gefolge der Elferrat, die Habermarkenstupfer, Pechkneachte und Flößer, jeweils mit ihrer eigenen Geräuschkulisse.Walz stellte Häs und Masken der drei Figuren vor, und den Schlossherren zu Ehren führten sie einen gemeinschaftlichen Tanz auf. Die Mettstetter Steinachhexen eröffneten den Gästereigen, angeführt von ihrem Hexenmeister, unschwer zu erkennen an den Hörner auf der Maske und der langen Peitsche in der Hand. Ehe man sich versah, fuhr schon ein weicher Katzenschwanz übers Gesicht, der einer weißer Kätzin oder einem schwarzen Rolle der Katzenzunft Hardt gehörte. Erstaunt hörten die Besucher, dass auch Hexen Modelstatus haben.Der Zunftmeister der Brandhexen Winzeln pries seine "Damen" als die mit der schönsten Maske des Kreises Rottweil, und die Peterzeller Schwarzwaldhexen wurden als "die schönsten des ganzen Schwarzwaldes" vorgestellt. Immer gab es Erklärungen zum geschichtlichen Hintergrund der Hästräger, so auch zu den Bierlinger Moofängern, Läufern und Eulentaler Hexen. Das grüne Heer der Waldmössinger Jockele mit begleitenden Schantle, Hansel und Elferrat beeindruckte als zahlenmäßig größte Gruppe. Eine richtige Augenweide war der elegante, temporeiche und akrobatische Gardetanz ihres Balletts, genauso wie der perfekt inszenierte Tanz der Katzenzunft, der zudem eine eigene Geschichte erzählte. Ein absolutes Highlight setzte am Schluss die renommierte Showtanzgruppe "Dance Deformation" aus Altoberndorf.Die Stimmung war und blieb bestens, dafür sorgte das Starzach-Duo mit seinen Überraschungsmomenten in den Schunkelrunden.

10.01.2016 Sulzer Narrentag

Die Sulzer Zünfte präsentieren sich

Der Sulzer Narrentag ist in die zweite Runde gegangen. Ausrichter des Umzugs mit allen Zünften im Stadtgebet waren gestern die Narrenfreunde Bergfelden.Der Start für die rund 900 Umzugsteilnehmer verspätete sich gestern nachmittags allerdings um 20 Minuten. Der Grund: Einige Zünfte stellten sich nicht in der Kirchstraße, sondern in den "Härtenwiesen" auf, wo sonst der Umzug in Bergfelden startet. Den zahlreichen Zuschauern an der neuen Umzugsstrecke – zwischen 1500 und 2000 dürften es gewesen sein – verdarb das keineswegs die Laune.Obwohl ein Blick zum wolkenverhangenen Himmel nichts Gutes verhieß. Immerhin waren ja auch Sulzer dabei, und die bringen schon mal schlechtes Wetter mit. "Wir haben den Hannikel dabei", erklärte Jürgen "Hacky" Hartmann dem Publikum am Straßenrand. Und meinte dabei die Sulzer Elferräte in ihrem Hannikelhäs. Der Räuberhauptmann ist bekanntlich dafür verantwortlich, dass es den Sulzern das Kinderfest verregnet.Der Bergfelder Zunftmeister Siegbert Mannchen hat aber zur Sicherheit bei Petrus angerufen. Und es hat offenbar etwas genutzt: Bis zum Umzugsende fiel kaum ein Regentropfen.Einen erfreulichen Anblick boten die Bergfelder Garden, die fröhlich winkend den Narrenumzug anführten. Auf sie war ihr Zunftmeister auch besonders stolz. Jürgen Hartmann, Erfinder des Sulzer Narrentags und in Bergfelden Ehrengast, lobte noch aus einem anderen Grund die Gastgeber. Sie hätten "Gottseidank" die Organisation dieses Narrenereignisses übernommen.Er kommentierte zusammen mit Mannchen die vorbeiziehenden Zünfte und ihre Narrenfiguren, zwar manchmal nicht ganz fachkundig, aber humorvoll. Der Bergfelder Narrenruf "Jäkles – Kropfer" wurde jedenfalls so lange geübt, bis er lautstark und richtig widerhallte. Den Kropfern und Jäkles blies der Musikverein den Marsch.Die Narrenzunft Sulz präsentierte sich mit allen ihren Figuren. Die ältesten, die es seit 1937 gibt, sind die Hexen und die Narros. Polizeischantle, Optimist und Pessimist, Breagler und Salzsieder komplettierten die Kernstadtzunft, begleitet von der Stadtkapelle. Leicht irritiert dürften die Glatter Habermarkenstupfer gewesen sein. Mit Recht: Habermarken seien eine Art Getreide, mutmaßte Kommentator Hartmann. Ganz falsch, es handelt sich um Grünzeug. Aber die Narrengilde wird das sicher mal gegen einen Obolus richtigstellen. Zu ihr gehören noch die Pechkneacht und Flößer. Dahinter folgten schon die Glatter Schlosshexen.Die Narrenzunft Fischingen zeigte ihre Garde, die Buzefaluse (hier kommt es auf die richtige Betonung an), Hakenmänner und Burghexen. Sie führten einen so großen Wagen mit sich, dass der Bergfelder Narrenchef um seine über die Straße gespannten Fähnchen fürchtete.Im Takt zu den Klängen des Musikvereins und sehr diszipliniert defilierten die Mofänger aus Sigmarswangen vorbei. In ihrem Gefolge waren die Steigwaldmale. Die Gardemädchen gingen voraus.Die Hofnarrenzunft Mühlheim/Renfrizhausen hatte ebenfalls ihre Gardemädchen mitgebracht. Neben den immer zu einem Schabernack aufgelegten Hofnarren gibt es die Loablesspalter. Ihr Name kommt davon, dass sie mit der Axt Brotlaibe teilen.Den Schluss machten die Holzhauser Baurawaldhexen, die ständig ausschwärmten und nach Opfern suchten.

04.02.2016 Schmotziger

In allen Punkten schuldig

Sulz-Glatt Freiwillig rückte der Glatter Ortsvorsteher Helmut Pfister den Rathausschlüssel nicht heraus. Am Ende blieb ihm keine andere Wahl: Die Narren hatten ihn in allen Punkten für schuldig gesprochen. Gildemeister Denis Walz warf ihm vor, dass Glatt immer noch kein schnelles Internet hat. Weil er im Urlaub war, sei am Wochenende kein Schnee geräumt worden. Die Aussegnungshalle stehe auch noch nicht und das Hannikelboot im Schlossgarten verrotte. Obendrein befinde sich im Schlossgraben nur noch Matsch. Die Narren hissten ihre Fahne und übernahmen das Regiment.

Mobiler Geldautomat für Glatt

07.02.2016 Fasnetssonntag

Sulz-Glatt. Der Donnerschlag war verhallt, die Narrenfahnen gehisst, und man hörte die ersten Paukenschläge. Der Glatter Narrenumzug setzte sich in Bewegung: Das Schlossherrenpaar führte den Zug an, gefolgt vom Narrenrat der Gilde. Das Heer der Habermarkenstupfer hüpfte auf die Klänge des Narrenmarsches, vom Musikverein gespielt. Ihnen folgten schwarz-rot-gelbe Pechkneachte, die mit ihren langen Scheren die Zuschauer mit kleinen Köstlichkeiten versorgten.Beeindruckend fuhren die harten Burschen der Glatttal-Flößer auf ihrem Karren daher. Ein Flößerleben war wahrhaftig kein Honigschlecken. "Narri, Narro" – die Grüße gingen in alle Richtungen, verbunden mit ausgeworfenen Süßigkeiten.Und natürlich trieben die Schlosshexen ihr Unwesen. Der Zauberwürfel in großer und kleiner Ausführung feierte ein Comeback. Als farbige Hingucker fegten sie über die Straße. Und zur Freude der Kinder gab es Super Mario von Nintendo zum Anfassen.Die Glatter würden schweren Zeiten entgegen gehen ohne Geldautomat, aber findige Köpfe hatten einen mobilen Automaten dabei, der das Geld nur so ausspuckte. Beschenkt wurden auch einige Flüchtlinge, die mit ihren Kindern den Umzug anschauten. Freude breitete sich nicht nur in den Kindergesichtern aus, als es Süßes gab. Handys wurden gezückt und die Bilder zogen wohl noch in der gleichen Stunde um die halbe Welt, allen voran ein Familienfoto mit einem Pechkneacht. "Super" war als begeisterter Kommentar eines Vaters zu hören.Im Kursaal wurde die Dorffasnet fortgesetzt.

06.05.2016 Generalversammlung

Weniger Zuschauer säumen die Straße

Einen Rückblick auf die Höhepunkte des Vereinsgeschehens 2015 gab Gildemeister Denis Walz der Narrengilde in seinem Jahresbericht.Sulz-Glatt. Das bayerische Wochenende sei sehr gut angenommen worden, meint Walz. Die Fasnetseröffnung am 6. Januar sowie der Sulzer Narrentag am 10. Januar in Bergfelden seien in guter Erinnerung geblieben. Auch die Hauptfasnet war für ihn "in Ordnung". Jedoch bedauere er die nachlassende Beteiligung der Glatter Bevölkerung, immer weniger Zuschauer würden die Straßen säumen. Das Waldgautreffen als Ausflug wertete er dagegen als "hervorragendes Kameradschaftstreffen".Stellvertreter Heiko Hinzmann verlas den Bericht der verhinderten Schriftführerin Miriam Getzreiter. Vom Kameradschaftstreffen am 6. Juni in Fluorn bis zur Fasnetsverbrennung am 9. Februar lagen 13 Termine. Der Ausblick sah für den 4. Juni den Waldgauabend in Bösingen vor, am 6./7. August das Ritterlager in Glatt, vom 16. bis 18. September wird wieder ein bayerisches Wochenende geboten, am 11. November findet die Aktivenversammlung statt.Der Kassenbericht, von Denis Walz in Vertretung für den kommissarischen Kassier Norbert Beck vorgetragen, wies einen leicht geringeren Kontostand aus als im Vorjahr. Die Kasse war von Christian Manz und Volker Luz geprüft und als "einwandfrei geführt" bestätigt worden. Entsprechend fiel die Entlastung, vorgenommen vom zweiten stellvertretenden Ortsvorsteher Christoph Eisele, auch einstimmig aus. Beide Kassenprüfer wurden bestätigt.Obernarr Anke Knura hatte genau Buch geführt über die fleißige Teilnahme an den Narrensprüngen. Auf 130 Sprünge brachte es Anja Stehle, gefolgt von Daniel Beck mit 50, Kim Knur mit 30 und Alina Beck mit zehn Einsätzen. Allein in Glatt liegt Michael Krauter mit 25 Sprüngen an der Spitze. Martin Heizmann, Christian Manz und Christine Seifer folgen mit 20, Fabian Jäckle, Aylina Krauter und Pascal Krauter waren zehn Mal beteiligt.Treue Vereinsmitglieder wurden von Walz geehrt. Margita Manz-Getzreiter, Stephanie Holder, Christian Manz, Thomas Riva, Christine Seifer, Christian Cmelik und Michael Krauter durften die Ehrung für 25 Jahre Treue entgegennehmen, ebenso Julia Fischer und Monika Pakai für 20 Jahre. Seit zehn Jahren gehören Hüseyin Öner, Kermal Öner, Kim Knura, Eddy Schumacher und Nicole Cebeci der Narrengilde an.Unter "Verschiedenes" wurden mögliche Gründe für den Zuschauerrückgang diskutiert. Diesen Punkt nahm auch Franz Kern, Oberzunftmeister der Waldgauvereinigung, auf.Angefragt wurde noch die Busverbindung zur Teilnahme an der Waldgauversammlung in Bösingen. Roland Dreher bot an, seine private Diasammlung über die Anfänge der Glatter Fasnet zur Verfügung zu stellen.

16.-18.09.2016 Bayrisches Wochenende

Bayrisches Wochenende der Narrengilde Glatt

Sulz-Glatt (dli). Zu ihrem traditionellen „Bayerischen Wochenende“ hatte die Narrengilde in die Narrenstube vom Wasserschloss eingeladen. Angeboten wurden allerlei bayerische Spezialitäten wie Schweinshaxen und Schweinebraten jeweils mit Knödel und Sauerkraut, sowie Weiß- und Bratwürste. Die Speisekarte ließ keine Wünsche offen. Gegen den „Durscht“ wurden allerhand Bier in allen Variationen in großen und kleinen Gläsern angeboten. Der Auftakt am Freitag war vom Besuch her noch etwas verhalten. Am Samstag war die Narrenstube gut gefüllt. Zudem bescherte eine Brautentführung ein absolutes Halligalli. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte reger Betrieb. Auch am Sonntag konnte über die Mittagszeit ein guter Besuch verzeichnet werden. Unter anderem machten sich Abordnungen der Waldgauzünfte aus Fluorn und Beffendorf auf den Weg zu den „Habermarken-Stupfer“. Das ganze Wochenende über waren fesche Madel im Dirndl und gestandene Burschen in Lederhosen zu sehen. Als eine Gaudi entpuppte sich das Glücksrad. Die Gewinner durften sich über Schokolade, gerauchte Schinkenwurst, Dosenwurst oder einen Schnaps freuen. In den Nachmittagsstunden klang am Sonntag die Veranstaltung in geselliger Runde aus. Gildemeister Denis Walz war nach dem etwas schleppenden Beginn letztlich sehr zufrieden und zog ein positives Fazit.