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Presse 2018

Presse 2018

gegruendet 1980

Narrenzeitung 2018

Häs und Masken gründlich abgestaubt

Dreikönig 06.01.2018

Sulz-Glatt. "Werte Habermarkenstupfer, Pechkneacht, Flößer und Gilderäte", begrüßte Gildemeister Denis Walz im Festhäs die Anwesenden im Zunftstüble und sprach damit auch gleich diejenigen an, für die das Häsabstauben ein besonderer und wichtiger Termin ist. Zunächst ging er auf die Ursprünge des Abstaubens ein, das in der Mythologie seine Wurzeln hat und sich bis heute in der Schwäbisch-Alemannischen Fasnet als Brauchtum erhalten hat.Der Narrenmarsch erklang, und der große Korb wurde geöffnet. Maske, Kleidle und Glocken des Habermarkenstupfers wurden nacheinander herausgeholt und sorgfältig mit einem weichen Staubwedel bearbeitet. Dazu übten die künftigen Hästräger schon mal den entsprechenden Ruf. Die Maske eines Pechkneachts und der Hut eines Flößers, stellvertretend für das ganze Häs erfuhren die gleiche Reinigung. Gilderat Heiko Hinzmann assistierte gewissenhaft.Gründlich abgestaubt wurden auch alle Anwesenden durch den Gildemeister. Immer wieder wurden die Rufe geübt. Alles geschah unter der Oberaufsicht von Gilderat Norbert Beck. Nun konnte die Fasnetszeit beginnen und das Häs war zum Tragen freigegeben worden.

Sulz-Glatt. Die Narrengilde Glatt eröffnete den Fasnetsreigen mit dem eigenen Brauchtumsabend im Wirtschaftsgebäude des Wasserschlosses, und der machte seinem Namen alle Ehre. Nachdem alle sieben Zünfte und Vereine eingetroffen waren, setzte der Narrenmarsch das akustische Signal zum Beginn. Der dreifache Narrenruf Narri- Narro, den Gildemeister Denis Walz den Gästen entgegenbrachte, hieß alle herzlich willkommen. Und wie gewohnt, platzte der Raum schier aus allen Nähten, so groß war die Freude der Gastzünfte über die Einladung zu Freunden nach Glatt in das besondere Ambiente.Zu den feierlichen Klängen führte in würdiger Form das Schlossherrenpaar Julia Fischer und Daniel Beck mit ihrem Gefolge, dem Elferrat, die eigenen Narren in den Saal auf die Bühne. Da standen sie und glänzten, der Elferrat mit Gildemeister im Festhäs, die bäuerlich-feinen Habermarkenstupfer, die historischen Pechkneachte und die rauen Gesellen der Glatttal-Flößer. Damit die Gäste auch wussten, wen sie vor sich hatten, wurden sie von Walz einzeln vorgestellt und natürlich mit viel Beifall bedacht. Und wer hätte gedacht, dass sich die Flößer so elegant zu bewegen wissen – ihr Tanz ums Feuer bewies es. Die lange Stake geschickt als Requisit eingesetzt, ergab sich in der Choreografie ein kräftiges, ausdrucksstarkes Bild. Diese Vorstellung musste natürlich wiederholt werden.Mit den übrigen Zünften sah man auch andere Hästräger, die vorgestellt wurden, und hörte deren beeindruckenden Narrenrufe, angefangen von Habs-Hexen und Dätsailer Schandle, zu Fuchswald-Hexen und Schnooga-Klopfer, Schurke Vors Gricht, Galgenbühl-Hexen, Schmalz-Kachel oder dem mondänen Schpüllomba-Ahoi der Narrenzunft Salzstetten. Für die andern Rufe standen die Hästräger aus Dettensee, Weiden, Dornstetten mit zwei Gruppen, Marschalkenzimmern und Rommelsbach.Letztere setzten mit ihrer Guggenmusik noch eins drauf. Ein richtiger Augenschmaus, als Praline für die Gäste gedacht, ein Ballett der besonderen Art: Die Mädchen der hauseigenen Showtanzgruppe glänzten nicht nur durch Schönheit, Anmut und perfekte Ausführung mit Hebefiguren, sondern auch durch ihre blinkenden Tutus, noch unterstrichen durch farbliche Lichtspiele.Die Stimmung war bestens, dazu hatte auch das Starzach-Duo wieder mit seinen Überraschungsmomenten in den diversen Schunklelrunden beigetragen.

Brauchtumsabend 12.01.2018

Der Flößertanz und das Ballett begeistern das Publikum

Glatt wird FlutmuldeSulz-Glatt (tz). Freiwillig hat der Glatter Ortsvorsteher den Rathausschlüssel noch nie herausgerückt. Die Hexen und Flößer mussten auch diesmal etwas nachhelfen. Dann hätte Pfister aber fast seinen Ohren nicht getraut: "Ich muss dich fast loben", sagte Vize-Gildemeister Heiko Hinzmann. Das kommt bei den Narren eigentlich nie vor. Aber es gab doch noch einige Anklagepunkte: Der Wald wird abgeholzt, aus Glatt wird eine Flutmulde, weil der Ortsvorsteher einen Glatttalsee anlegen will. Und wo bleibt die Aussegnungshalle? Pfister hat damit schon andere Pläne: Daraus werden Wohnungen.

Schmotziger 08.02.2018

Sonntag 11.02.2018Die Flößer lassen es rauchenSulz-Glatt. Glatt hatte sich für den Umzug seiner Narren fein gemacht: Die Fahnen waren gehisst, die Straßen beflaggt, und die Bevölkerung wartete am Straßenrand. Punkt 14 Uhr hörte man die ersten Paukenschläge. Das edel gewandete Schlossherrenpaar, in adliger Manier, führte den Zug an, gefolgt vom Narrenrat der Narrengilde im Ausgehhäs. Der Musikverein gab den Takt an. Zu den Klängen des Narrenmarsches hüpften die freundlichen Habermarkenstupfer. Nach ihnen kamen die schwarz-gelben Pechkneachte, so mancher Zuschauer machte Bekanntschaft mit deren langen Scheren. Die respektablen Glatttal-Flößer ließen das Feuer auf ihrem Wagen gewaltig rauchen. Immer wieder wurde mit einem fröhlichen Narri, Narro gegrüßt. Den Schluss bildeten die wuseligen Schlosshexen, die ihre Späße machten. So mancher nahm nach dem Umzug mit einer ganz neuen Frisur an der Narrenparty vor dem Schloss teil.

Die Glatter Narrengilde freut sich über ein rundum erfolgreiches Jahr

Freitag 04.05.2018

Sulz-Glatt. Das Glatter Sportheim war bei der Hauptversammlung der Narrengilde fast bis auf den letzten Platz gefüllt. "Der Brauchtumsabend war eine gelungene Veranstaltung, wir hatten viele positive Rückmeldungen. Das liegt auch am besonderen Ambiente im Schloss", so der Vorsitzende Denis Walz. Er kündigte an, dass er sich nach neun Jahren nicht mehr zur Wahl aufstellen lasse.Schriftführerin Miriam Reich ließ das Vereinsjahr Revue passieren. Die Narrengilde nahm im Juni am Kameradschaftstreffen der Waldgauzünfte in Alpirsbach teil. Im September wurde ein bayerisches Wochenende veranstaltet. Nach dem Maskenabstauben am Dreikönigstag folgten der Brauchtumsabend und Auswärtstermine. So nahm die Narrengilde am Kinder- und Jubiläumsumzug in Alpirsbach und deren 25-jährigen Jubiläum teil. Am Schmotzigen Donnerstag zog man mit dem Musikverein und den Schlosshexen zum Rathaus, um Ortvorsteher Helmut Pfister zu entmachten.Kassier Norbert Beck gab einen detaillierten Überblick über die Einnahmen und Ausgaben. Am Ende berichtete er über ein Plus in der Vereinskasse und zufriedenstellende Rücklagen. Kassenprüfer Christian Manz bescheinigte ihm eine akkurate Kassenführung. Ortsvorsteher Pfister dankte der Narrengilde. "Es ist wichtig, dass das Brauchtum gepflegt wird. Eure Veranstaltungen bringen Leben ins Dorf". Nach der Entlastung führte Pfister durch die Wahlen.Jeweils einstimmig wurden für die kommenden drei Jahre Christian Manz zum Vorsitzenden, Daniel Beck zu seinem Stellvertreter, Michael Krauter zum Kassier und Julia Fischer zur Schriftführerin gewählt. Anke Knura wurde Obernärrin, Sabine Merkt und Frank Hertenberger Beisitzer. Für ein Jahr als Kassenprüfer bekamen Volker Lutz und Maximilian Rieger das Vertrauen der Versammlung.Walz nahm die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für zehn Jahre Zugehörigkeit wurden Lukas Faist, Marion Faist und Bastina Armbruster geehrt. 20 Jahre gehören Holger Armbruster, Roland Tannhäuser, Lukas Weikum und Gundi Zanker der Narrengilde an. Für 25-jährige Zugehörigkeit wurde Bernhard Schneider geehrt.Christian Manz gab einen Ausblick auf die Planungen zum 40-jährigen Bestehen 2020. Es ist angedacht, die Veranstaltung in der Stadthalle durchzuführen. Der neue Vorstand verteilte Fragebögen an die Teilnehmer, auf denen sie ihre Ideen notierten.